Grundsätzliches zu Immobilien
als Kapitalanlage

Der Wunsch nach einer eigenen
Immobilie ist schon so alt wie die
Menschheit selber. Schon der Steinzeitmensch wollte
schließlich seine
eigene Höhle haben und war wenig erpicht darauf, seine
Höhle, außer mit
seiner Familie, noch mit vielen anderen Steinzeitmenschen zu teilen.
Während es in der Steinzeit aber nur extrem wenige Menschen
gab und es
demnach für die Familien nur wenig problematisch war, eine
geeignete
Unterkunft zu finden, ist es in der heutigen Zeit so, dass die
Bevölkerungszahl immer weiter ansteigt.
Während diese Aussage in anderen Ländern eine Art
Allgemeingültigkeitscharakter hat, muss man in Deutschland
allerdings
einschränken, dass besonders das Umland der Städte
mit einem
Bevölkerungswachstum zu kämpfen hat, die
ländlichen Gebiete, denken wir
nur an die fünf neuen Bundesländer, hingegen oftmals
vergreisen und
somit bevölkerungstechnisch schrumpfen.
Grundsätzlich können wir also festhalten, dass immer
mehr Menschen in
die großen Städte und auch in deren
Stadtrandbereiche ziehen möchten.
Wo mehr Menschen hinziehen wollen, wird logischerweise auch der
Wohnraum immer knapper. Irgendwann stellt sich nämlich die
Frage, wann
das Umland der Stadt vorbei ist und wann man sich schon auf "dem Land"
befindet, ein Pendeln in die Stadt, zum Beispiel aufgrund des
Arbeitsplatzes, also witzlos, weil zu weit, wird.
Genau diese Ursachen sind es nun, die in den vergangenen Jahrzehnten
dafür gesorgt haben, dass die Landpreise in diesen
städtischen
Einzugsgebieten immer weiter angezogen haben. Wer sich hier also ein
Grundstück gekauft oder ein Haus gebaut hat, der hat oft von
den
anziehenden Preisen profitiert und konnte enorme Gewinne verzeichnen.
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